Sprache in Bewegung® – Sprachenlernen
Eine neue Sprache lernen – und sie wirklich benutzen können. Viele lernen regelmäßig, verstehen vieles und kennen die Regeln, doch beim spontanen Sprechen funktioniert das Gelernte plötzlich nicht mehr sicher. Genau hier setzt das Programm an: Es betrachtet Sprachenlernen als Zusammenspiel von Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Verarbeitung, Bewegung, Denken und Sprache und unterstützt die Voraussetzungen dafür, dass eine neue Sprache wahrgenommen, verstanden, gespeichert, abgerufen und zunehmend automatisch angewendet werden kann.
Wenn Wissen noch nicht automatisch wird
Sprache in Bewegung® – Sprachenlernen richtet sich an Jugendliche und Erwachsene, die eine zweite oder weitere Sprache lernen und ihre Sprachsicherheit und spontane Anwendung verbessern möchten. Vielleicht kennen Sie diese Situation:
- Sie verstehen Deutsch, sprechen aber nur schwer spontan
- Sie kennen viele Wörter, können sie im Gespräch aber nicht schnell genug abrufen
- Sie müssen einen Satz zuerst in Ihrer Muttersprache formulieren
- Im Sprachkurs funktioniert es, im Alltag plötzlich nicht mehr
- Geschriebene Sprache fällt Ihnen leichter als gesprochene
- Sie lernen viel, können das Gelernte aber nicht zuverlässig abrufen
- Sie wissen, was Sie sagen möchten, aber die richtigen Wörter kommen nicht rechtzeitig
So läuft das Sprachenlernen ab
5 Schritte – vom Lernen zur spontanen Anwendung. Der Lernprozess führt von Wahrnehmen über Verstehen, Verarbeiten, Speichern und Abrufen bis zum Automatisieren und Anwenden. Der Ablauf orientiert sich am individuellen Sprachstand, den persönlichen Zielen und den konkreten Herausforderungen beim Lernen und Anwenden der neuen Sprache.
Sprachprofil & Lernziele
Zu Beginn betrachten wir die persönliche Sprachbiografie, die bisherige Lernerfahrung und die aktuelle Sprachsituation: Welche Sprache wird gelernt? Was funktioniert bereits gut? Wo liegen die größten Herausforderungen? In welchen Situationen soll die Sprache sicherer eingesetzt werden? Ziel: Das individuelle Sprach- und Lernprofil verstehen und konkrete Ziele definieren.
Wahrnehmen & Verstehen
Eine neue Sprache beginnt mit dem Wahrnehmen. Wir betrachten, wie Laute, Wörter, Sprachmelodie, Rhythmus und gesprochene Sprache aufgenommen und verarbeitet werden. Auch Aufmerksamkeit und auditive Wahrnehmung können dabei eine wichtige Rolle spielen. Ziel: Die neue Sprache bewusster wahrnehmen und besser verstehen.
Verarbeiten & Verankern
Neue Wörter, Strukturen und sprachliche Muster werden miteinander verknüpft und in unterschiedlichen Zusammenhängen verarbeitet. Es geht nicht ums Auswendiglernen, sondern darum, sprachliche Informationen so zu verarbeiten, dass sie langfristig verfügbar bleiben. Ziel: Neues sprachliches Wissen stabiler verankern.
Abrufen & Automatisieren
Was gelernt wurde, muss verfügbar sein, wenn es gebraucht wird. Deshalb steht zunehmend das aktive Abrufen und spontane Verwenden der Sprache im Mittelpunkt: weg vom bewussten Nachdenken und Übersetzen, hin zu einer schnelleren, zunehmend automatisierten Sprachverwendung. Ziel: Sprachliches Wissen schneller und sicherer abrufen können.
Anwenden & Transfer
Der letzte Schritt führt in den Alltag. Das Gelernte wird auf reale Situationen übertragen: Gespräche, Arbeit, soziale Kontakte und andere persönliche Lebensbereiche. Gemeinsam reflektieren wir, was bereits sicher funktioniert und welche nächsten Lernschritte sinnvoll sind. Ziel: Die neue Sprache zunehmend selbstständig, sicher und funktional im Alltag einsetzen.
Sprache lernen. Sprache verankern. Sprache anwenden.
Eine neue Sprache wird nicht allein durch Wissen lebendig, sondern wenn Wahrnehmen, Verstehen, Denken, Erinnern und Sprechen miteinander in Bewegung kommen. Nicht sicher, ob das Programm zu Ihnen passt? Beantworten Sie ein paar kurze Fragen, danach wissen Sie, welcher nächste Schritt zu Ihrer Situation passt.